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#Rhetoriktipp 63 Edutainment liefert den besseren Vortrag

In unserer Zeit nehmen wir pro Tag tausende Informationen wahr. Unsere Aufmerksamkeit ist ein heiß umkämpftes Gut.

Als Redner buhlen Sie ebenfalls um die Aufmerksamkeit Ihrer Zuhörer und dass Ihre Informationen sich gegen die Informationsflut der anderen durchsetzt.

Die antike Rhetorik hatte dafür bereits ein Heilmittel – die Trias docere, movere und delectare.

Informieren, bewege und unterhalte die Zuhörer.

Je nach Anliegen überwiegt natürlich die Information, die gefühlsbetonte Ansprache bzw. die Unterhaltung.

Gerade jedoch auch trockene Themen benötigen diesen Mix ganz dringend.

Mein Rhetorik-Tipp 63 lautet daher: Edutainment liefert den besseren Vortrag

Mir geht es weniger um das klassische Edutainment, wie Wiki es beschreibt, vor allem aber der Aspekt des Unterhaltens, Lachens, Humor ist mir wichtig.

Moderne Wissenschaft belegt immer wieder, wenn wir emotional beteiligt sind, also Lachen, Weinen oder eine Gänsehaut bekommen, pflegt unser Gedächtnis diese Information besser und nachhaltiger in unser Gedächtnis ein.

Eine gute Rede, ein Vortrag aber auch eine Diskussion muss daher die Gefühle ansprechen. Das Repertoire ist dabei vielseitig und groß.

Denken Sie doch nur an die Bundestagsreden aus der Adenauer Zeit zurück. Stellen Sie sich bildhaft vor, wie die heutige Jugend wohl auf so eine Vorlesung oder so eine Ansprache reagieren würde.

Frage an meine Leser

Wie empfinden Sie bei unterhaltsamen Reden? Sind sie eher skeptisch oder bejahen Sie die Informationsvermittlung in Kombination mit Unterhaltung und Gefühlsansprache?

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Ja, ich will die 100plus Rhetoriktipps haben

 

19. Dezember 2016
copyright 2020 Judith Torma Gonçalves, M.A.