Rhetoriktipp #105 Tipps gegen 5 typische Störenfriede

Welche Störenfriede halten Sie davon ab konzentriert an der nächsten Präsentation zu arbeiten?

Am Tage komme ich oft nicht dazu mich konzentiert hinzusetzen und das nächste Webinar oder den nächsten Workshop vorzubereiten. Hin und wieder gibt es dann solche Kreativitätsattacken, dass ich mitten in der Nacht aufstehe und Dinge umsetze.

Schuld sind daran meine fünf größten Störenfriede.

Mit den Jahren habe ich jedoch gelernt damit umzugehen und so gehen mir heute Vorbereitungen von Präsentationen viel leichter von der Hand.

Die Zeit rennt davon

Wenn die nächste Präsentation für Webinare oder Schulungen fertig gestellt werden wollen, dann rennt mir oft die Zeit davon.
Die Deadline ist ja meist noch weit entfernt.

 

Mein Tipp: Schreiben Sie sich feste Arbeitszeiten für diese Präsentation in Ihren Kalender. Reservieren Sie sich Zeit dafür und blocken Sie das auch nach außen, so dass niemand sonst Termine in dieses Zeitfenster packt. Dank Outlook oder anderen Terminplanern leicht umsetzbar.

 

Das Telefon klingelt

Klar freue ich mich, wenn zufriedene oder neue Kunden bei mir anrufen. Ein begeisterter Webinarteilnehmer noch mal eine Frage hat. Aber oft das Telefon oder auch Skype ein echter Störenfried.

Kommunizieren Sie feste Telefonzeit nach außen. Gelernt habe ich das von den Ämtern und unserer Bibliothek. Mittwochs hat unsere Bibliothek zum Beispiel immer zu. Ich dachte, die arbeiten dann nicht. Weit gefehlt! An diesem Tag passieren andere Dinge, wie das BibFit oder Lesestunden. Aber eben keine öffentliche Besuche.

 

Mein Tipp: Wenn mich jemand fragt, wann ich gut zu erreichen bin, dann sage ich immer montags bis freitags zwischen 9 und 12 Uhr. In dieser Zeit arbeite ich dann logischer Weise nicht an Präsentationen oder Reden. Meine feste Zeit für konzentrierte Arbeit ist zwischen 14 und 15 Uhr mit einem leckeren Espresso auf dem Tisch.

 

Wenn der Postmann dreimal klingelt

Die Post hat es ja schnell raus, ob jemand von daheim aus arbeitet. Deshalb war ich für eine Zeitlang beliebte Abgabestelle für Postpakete, die ich dann in der Nachbarschaft verteilen sollte.
Dann aber – so vor gut 8 Jahren fragte ich meine Postzustellerin dann nur, an wen ich die Rechnung für meine Arbeitszeit schicken sollte. Erst schaut Sie mich verblüfft an, dann aber verstand sie! Seitdem gehen die Pakete an die Packstation oder andere Menschen in unserer Nachbarschaft. Zusätzlich hänge ich auch ein Schild an die Tür, wenn ich zum Beispiel im live Webinar bin oder wirklich ungestört arbeiten will. So klingeln auch Nachbarn und UPS Leute nicht mehr an meiner Tür.

 

Mein Tipp: Hängen Sie ein Schild an die Tür, wenn Sie ungestört arbeiten wollen und lassen Sie es Ihre nächsten Mitarbeiter wissen, ob und wann Sie gestört werden wollen. Viele nutzen dafür auch das „offene-Tür-Signal“.

 

Da war er weg der Gedanke

Die besten Ideen für Bilder, Slogan oder Zusammenfassungen habe ich dann, wenn ich nicht am Schreibtisch bin. Sondern beim Essen, Laufen, Einkaufen oder mitten im Gespräch. Wenn es Ihnen auch so geht, dass Sie die besten Ideen unterwegs haben, dann kommt hier mein Tipp.

 

Mein Tipp: Haben Sie immer etwas zu schreiben dabei! Das muss kein Notizblock sein, es geht auch Ihre Smartphone oder eine Diktiergerät. Im schlimmsten Fall halt auf die Hand schreiben. Halten Sie auf alle Fälle ihre Gedanken fest, denn später am Schreibtisch schauen die nicht noch mal so einfach vorbei.

 

Die Angst vor dem weißen Blatt

Wenn es darum geht eine Rede oder ein Präsentation vorzubereiten, dann fangen die meisten Menschen mit dem Anfang an. Das halte ich für fatal – denn der Anfang einer Rede ist ein wahnsinnig großer Störenfried. Es ist viel leichter mit dem Ende der Präsentation der Rede anzufangen.

 

Mein Tipp:Beginnen Sie mit Ihrem letzten Satz! Ja genau, denn ihr letzter Satz sagt Ihren Zuhörern genau, was Sie jetzt tun sollen. Es ist ein Handlungsaufruf. Wenn Sie diesen Handlungsaufruf die ganze Zeit vor Augen haben und sich bei allen Schritten in der Redeerstellung an diesen letzten Satz erinnern, dann bauen Sie von ganz allein einen roten Faden auf. Der Anfang, ist dabei das letzte Bauteil, welches Sie in Ihre Rede oder Präsentation einbauen.

 

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Dieser Beitrag ist Teil der BlogParade: Tipps für die ersten 3 Monate als Führungskraft

24. November 2016
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