Setup Menus in Admin Panel

#Rhetoriktipp 11 Blick in die Zuhörerrunde schweifen lassen und die Ruhe auskosten

Wie ist das mit dem Blickkontakt für Sie? Geniessen Sie die Aufmerksamkeit oder ist es eher verwirrend, ablenkend oder verunsichernt?

Für mich ist der Blickkontakt mit meinen Zuhörern wie Balsam für die Seele. Schenken Sie mir doch Aufmerksamkeit. Statt aufs Smartphone zu starren, aus dem Fenster zu blicken oder auf den Boden zu starren, schenken Sie mir ihren Blick.

Das ist ein wunderbares Geschenk. Deshalb heute meine Rhetoriktipp Nummer 11 für:

#Rhetoriktipp 11  Blick in die Zuhörerrunde schweifen lassen und die Ruhe auskosten

Gerade zu Beginn einer Rede oder Präsentation stürmen viele Redner in die Rede. Dabei ist es gerade am Anfang so wichtig eine gute Beziehung zu unseren Zuhörern aufzubauen. Der Blickkontakt ist dabei unsere Brücke.

Bevor Sie also zu sprechen beginnen, empfehle ich Ihnen einfach einmal den Blick schweifen zu lassen und die Ruhe vor dem Sturm auszuhalten.

Das hat zwei Effekte:

Zum ersten – aufmerksame Zuhörer beschenken Sie mit Ihrer Aufmerksamkeit und würdigen sie mit einem Blickkontakt.  Das geht sowohl in großen und kleinen Runden sehr gut und ist pure Wertschätzung.

Zum zweiten sorgt die Ruhe dafür, dass die, die noch nicht nach Vorne schauen sich über die Ruhe wundern. Oft schon habe ich in meinen Vorlesungen erlebt, wie dann der eine oder andere Studierende den Blick hob und nach vorn zum Rednerpult schaute.

Die Pause hier als Wirkungsmittel unterstützt den Spannungsbogen Ihrer Rede.

Übrigens reden wir hier von 10 bis 15 Sekdunden, wenn überhaupt.

Probieren Sie es doch einfach einmal aus und lassen Sie mich wissen, wie es Ihnen und Ihrem Publikum dabei ging.

 

 

Ja, ich will die 100plus Rhetoriktipps haben 


17. Januar 2017
copyright 2020 Judith Torma Gonçalves, M.A.